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...oder was davon bleibt

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...oder was davon bleibt

Beitrag von Hirnsuppe am Mo Okt 19, 2015 2:52 pm

Siebenundsiebzig Wiesenschalen auf Grasfeldern der Gunst eines schalen Leuchtens in der Leere des Gestern verharrend am Schacht der zweifelnden Genesung von Heilwürde. Glaubensrichtung aufgespalten am Saum der kahlen Saat im Mast der Masken steifer Wiederzahl. Umgekehrt leckt von den Brüchen sich das Beil den Schwur des Seins, nunmehr Zweifels Heim zu sein für der Sonnen Stille und der Zeichen wegen, derer sie sich grenzlos zeigt. Und die Schweife wiegen schwerer, als es noch vom Atem hängt; das Halbe strahlt sich gänzlich aus und weint dem Tag sein Morgen nach. Leuchtend filmt das Netz die Sterne, doch Staub welkt ihrer Warheit Glanz und staubig auch sind ihre Zinnen und ganz verloren tief nach innen nagt der Frieden schon an der Substanz des feigen Gestern, das sich umgebracht hat, zu lange gewartet; morgen ist auch noch ein Morden, willkommen am Dienstag der ewigen Zeitschleife, hier schürt das Narren seinen Künstler dürstend auf und schnürt ihn auf den Karren der Freiheit. Glanzmurmelfreie Auszeit wird feucht und Krähengesang zerklüftet den Mond. Das Eis wird nicht lauter, die Welt bleibt nicht blau. Zieht in die Weite, doch auch dort gibt es Krieg. Schweigend und frei zählt ihr noch die Reste der welkenden Hoheit des vorletzten Alls. Flieder im Gefieder der berstenden Gierscharen am Hellberg der Zwietracht im Dreiergespann, ausgezogen, die Hoheit zu mästen, verlangsamten Schrittes zu Entgleiten zerlegt. Kau sie nur wieder, mir bleibt auch nicht viel; der Magen am Wagen der Türbücher bricht und spricht kein Wort mehr und flieht ins Gesinnen, das stets nur nach innen erklingt mit dem Licht der tanzenden Talsucht am Steigen ins Nichts. Grenzklare Einfalt zählt Falten und weiss, die Spiele sind einsam ins Kleid eingenäht, wo niemand sie kennt oder jemals könnt küssen, denn schon schnellt sie hervor sodann und zerfleischt deinen Mund, das Titan ihrer Lippen ist rau wie die Berge im Norden und ebenso kalt! Schief im Begreifen lungert hier noch ein Zögern, der Verwurf, das Leuchten sei zu sehr mit Stäben befangen, die in Leichen schon stachen, doch der Schein war betrübt, denn sein Glas war schon leer und er wollte nach hause, zuhause gab's Meer. Sein Schatten fiel ihm herunter ins Becken und er konnt sich nicht bücken, seit dem hat er keinen mehr. Gurgelnde Blätter fallen ins Obstloch und schmecken nach Glühwachs und taugen zu nichts. Schnee in den Schultern, man kennt das Getöse, es zieht einen voran - oder was davon bleibt.

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